„Friendsgiving“ - Neuer Hype oder alte Werte

(c) Clemens Lechner

Ein neuer Anlass zum Feiern mit Freunden - "Friendsgiving"

Wir sind immer mit offenen Augen und Ohren unterwegs – ob im realen Leben oder im Internet – um neue Inspirationen und Trends zu entdecken und mitzuleben. - Da ist meine Kollegin Lisa auf „Friendsgiving“ gestoßen. Eine Mischung aus dem amerikanischen Thanksgiving und der Idee, das Erntedank-Fest mit Freunden zu feiern. - Ich habe diesen Trend gleich einmal kritisiert. Wer braucht schon noch einen neumodischen Feiertrend aus Amerika, oder? ;-)

Von Rezept-Ideen und der passenden Tischdekoration

OK, nach kurzem Nachdenken habe ich festgestellt, dass der Anlass eigentlich sehr altmodisch und wunderschön ist – schließlich geht es darum, Danke zu sagen. Danke, dass wir etwas zu Essen haben. Danke, dass wir uns mit Freunden treffen können. Und Danke, dass wir Freunde zum Feiern haben. 

Und was gibt es Schöneres, als ein gemütliches Abendessen mit Freunden? - Ich finde es den perfekten Anlass um ein Rezept von der Ur-Omi aus der Rezeptmappe zu holen und eine Einladung an für mich wichtige Menschen in meinem Leben auszusprechen.

Und mein persönliches Highlight ist die Tisch-Deko.

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(c) Clemens Lechner

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Trockenblumen kombiniert mit Filzblumen

Mit den Temperaturen des Herbstes habe ich meine Anpassungsschwierigkeiten. Die warmen Farbtönen des Herbstes liebe ich dafür. Trockenblumen, Filzblumen und farblich passende Kerzen zaubern eine freundliche, warme Stimmung in den Raum.

Ich liebe es, wenn der Tisch quasi den Gästen schon ein "Herzlich Willkommen, wir haben dich schon sehnsüchtig erwartet" entgegen ruft.

Mit ein bisschen passender Tisch-Deko bekommt so eine Einladung ganz einfach einen besonderen Touch.Und manchmal darf es ruhig ein bisschen festlich sein.

Aber trotzdem soll alles sehr entspannt aussehen und sein. Die Tisch-Deko soll ja zu meinen Freunde auch noch passen, oder? ;-)

Tischdekoration in den Farben vom Herbst

Für diese herbstliche Tischdeko für zu Hause habe ich mich für die Farben rostrotorange und gelb entschieden. In der Vase habe ich Filzblumen mit getrockneten Getreideähren und dergleichen kombiniert. Aus jeweils einer Filzblume habe ich zusätzlich mit dem Stiel einen Ring gebogen. Das sind damit unsere passenden Serviettenringe.

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(c) Clemens Lechner

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(c) Clemens Lechner

Der einfachste Weg zu einer stilvollen Tischdeko ist meiner Meinung nach immer die Kombination aus Blumen und Kerzen. Ich muss ja gestehen: Ich liebe Kerzen. Und wenn Blumen und Kerzen farblich aufeinander abgestimmt sind, schaut es immer sofort liebevoll gestylt aus.

Und Kerzen machen sowieso immer alles viel gemütlicher. Oder?

Mein Rezept-Tipp: Gefüllter Truthahn à la Ur-Omi

Jetzt fehlt nur noch ein passendes Essen. Ganz klassisch ist da der gefüllte Truthhahn. Und nach dem Rezept von der Ur-Omi gelingt er sich und schmeckt unglaublich gut.

Dieses Festmahl war bis jetzt immer ein Erfolg. Und die Fülle ist mein absolutes Highlight beim Essen. Rotkraut und ein guter Wein dazu und die Voraussetzungen für einen wunderschönen Abend sind gegeben.

Deshalb verrate ich euch das alte Familien-Rezept!

Viel Spaß bei einem gemütlichen Abend mit euren Freunden!

Alles Liebe, Gabriele

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(c) Clemens Lechner

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(c) Clemens Lechner

Truthahn mit Maronifülle

Das ist das Rezept von der Ur-Omi, die nicht mit Waage, sondern mit Gefühl gekocht hat. Das heißt, die Mengen braucht ihr nicht so genau nehmen.

Zutaten:

  • 3 Semmeln vom Vortag
  • 3 Eier
  • 15 dag Schinken
  • Butter
  • Gekochte Maroni ca. 3-4 Packungen
  • 2 Zwiebel
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Truthahn 3-4kg
  • Alufolie, feste Schnur und spitze, dicke Nadel

Zubereitung

Semmeln im Wasser einweichen, ausdrücken und in eine große Schüssel geben. Maroni grob zerkleinern und zu den Semmeln in die Schüssel geben.

Zwiebel, Schinken und Innereien vom Truthahn (Leber, Herz) klein schneiden und in viel Butter anbraten. Ebenfalls in die Schüssel zu den Semmeln geben. Semmelmasse salzen, pfeffern und Petersilie dazugeben.

Truthahn waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. Fülle in hintere und vordere Öffnung stopfen und zunähen. In eine passende Form legen, Brust muss aufliegen. Butterflöckchen auf den Truthahn legen. In den vorgeheizten Ofen (200 Grad) schieben und mit Folie abdecken.

Der Truthahn muss nun pro Kilo eine Stunde im Backrohr bleiben. Alle 15 Minuten abwechselnd etwas Butter drauflegen und mit dem Saft in der Form begießen. Cirka eine halbe Stunde vor Ende der Bratzeit Folie wegnehmen, damit der Truthahn eine schöne Farbe bekommt.

Mahlzeit!

Über mich

Hallo, mein Name ist Gabriele Lechner.

Ich bin Gründerin und kreativer Kopf hinter MONDSCHEIN seit 2015. 

Ganz viel Inspiration und Energie für meine Designs von Taschen und Tücher und meine Arbeit rundherum kommt aus meinen Wurzeln und unserer Tradition. 

Hier teile ich mit euch

  • Geschichten hinter meinem Unternehmertum, das Leben rund ums Atelier und was mich beschäftigt. 
  • Inspirationen zum Thema Mode und Lifestyle und
  • aus meiner Sicht einen kleinen Puzzleteil zu einem nachhaltigeren Leben. – Mein Wissen über Pflege, Reparatur und Qualität von den schönen Dingen des Lebens.